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Aqua-Terra-News

Jens JungnickelUnter dieser Rubrik finden Sie zukünftig Wissenswertes rund um die Aquaristik-Terraristik. Einmal monatlich werde ich für Sie Informationen in loser Folge zusammenstellen, von denen ich glaube, dass diese Ihr Hobby bereichern, verbessern oder erleichtern könnten.




Aqua-Terra-News - November 2009

Aqua-Terra-News - November 2009Kurz vor dem Ende des Darwin-Jahres muss unbedingt erwähnt werden, dass einer der beliebtesten und robustesten Aquarienfische von Charles Darwin entdeckt wurde: Corydoras paleatus, der Marmorierte Panzerwels. Ein dankbarer Pflegling, der im Schwarmverband lebt und an das Futter und an die Wassertemperaturen keine großen Ansprüche stellt.

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Aqua-Terra-News Oktober 2009

Aqua-Terra-News Oktober 2009Der Schwertträger (Xiphophorus helleri), einer der bliebtesten Zierfische weltweit, lebt nun bereits seit 100 Jahren in deutschen Aquarien. Die Variabilität des Schwerträgers führte zu zahlreichen Zuchtformen. So seien hier beispielsweise "Berliner", "Wiener", "Hamburger", "Wagtail", "Tuxedo", "Lyra" und in Anlehnung an verschiedene Koi-Zuchtformen "Kohaku", "Showa", "Utsuri" und "Tancho" genannt. Die Liebhaberschar der Wildformen ist leider nur klein. Zum Einen sind die Wildformen des Schwertträgers nicht so bunt und zum Anderen verlangen sie einen höheren pflegerischen Aufwand.

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Aqua-Terra-News September 2009
Aqua-Terra-News September 2009

Das vermutlich älteste, noch lebende Tier der Erde ist gar nicht mal so selten, wie man glauben möchte. Es handelt sich um Triops cancriformis, einem Urzeitkrebs, der bereits vor über 200 Millionen Jahren in den Gewässern der Erde lebte. Die von den kleinen Krabblern abgegebenen Dauereier werden heutzutage in großen Stückzahlen im Internetversandhandel und in Experimentierkästen angeboten. Wer also Lust hat, diese altertümlichen Lebewesen zu beobachten, kann das in einem kleinen Artaquarium tun. Interessant ist das allemal.

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Aqua-Terra-News - August 2009

fischeBauch- oder Rückenpanzer? Welcher war denn nun bei den Schildkröten zuerst vorhanden? Ein in China gefundenes, 220 Millionen Jahre altes Schildkrötenfossil scheint darauf eine Antwort zu geben. Die als Odontochelys semitestacea ("Halbpanzer-Schildkröte mit Zähnen") beschriebene Form lebte im Meer und war zum Schutz vor Angriffen aus der Tiefe nur durch einen Bauchpanzer geschützt.

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Aqua-Terra-News - Juli 2009

aquastabEs gibt einen maulbrütenden Zwergbuntbarsch! Die Art wurde erst 1999 entdeckt und kam im Juni 2000 das erste Mal von Peru nach Deutschland. In den Folgejahren kursierten verschiedene Handelsbezeichnungen, die jetzt durch den gültigen wissenschaftlichen Namen Apistogramma barlowi RÖMER&HAHN, 2008 ersetzt wurden. Die Gattung Apistogramma umfasst derzeit 96 Arten (Stand 21. Juni 2009). Wie alle Apistogramma-Arten ist auch Apistogramma barlowi ein Höhlenbrüter. Das Besondere an ihm ist, dass es sich hier um einen biparentalen, larvophilen Maulbrüter handelt, was bedeutet, dass sich beide Eltern nach dem Schlupf der Larven als Maulbrüter betätigen.

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Aqua-Terra-News - Juni 2009
Ferienfutter bei Zoo-Schiefner.de

Die Urlaubszeit naht und damit auch das Problem der Versorgung unserer Zierfische während unserer Abwesenheit. Seien Sie klug und arbeiten Sie bereits mehrere Wochen vorher einen willigen Nachbarn oder Bekannten ein. Noch besser, Sie bedienen sich wechselseitig der Hilfe eines befreundeten Aquarianers. Am wichtigsten ist es, der hilfsbereiten, aber aquaristisch unbeleckten Vertretung genaue Vorgaben für die Menge des zu verabreichenden Futters zu geben oder noch besser, i...sichere Portionen vorzubereiten! Laien neigen fast immer dazu, den "hungernden" und ständig an der Frontscheibe bettelnden Fischen zu viel Futter zu geben. Das häufigste Ergebnis: Verdorbenes Wasser und tote Fische! Wer niemanden für die Urlaubsbetreuung seiner Fische hat, der kann auf das reichhaltige Angebot an industriell gefertigtem Ferienfutter zurückgreifen. Lassen Sie sich von uns beraten, denn es gibt Unterschiede, die sich aus der Qualität des Futters, der Reisedauer und den von Ihnen gepflegten Fischen (z.B. groß oder klein, jung oder alt) ergeben. Oder sie schaffen sich einen Futterautomaten an. Auch hier ist es kein Fehler, unsere Beratung in Anspruch zu nehmen, um das Gerät nach den Bedürfnissen Ihrer Pfleglinge auszuwählen. Geben Sie Ihrer Urlaubsvertretung auch den Hinweis, dass sie sich nötigenfalls in einer unserer Filialen, beim "Verkäufer XYZ", Rat holen kann, falls Probleme auftauchen.

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Aqua-Terra-News - Mai 2009

AquarienfutterDie Teichsaison hat begonnen! Goldfische, Kanarinos, Shubunkins, Sarasas, Schleierschwänze, Goldorfen und Kois warten auf ein neues Zuhause in Ihrem Gartenteich. Dem von lästigen Algen geplagten Teichbesitzer seien Nasen und Graskarpfen empfohlen. Und wer eher an Fischen mit einer interessanten Fortpflanzungsbiologie interessiert ist, der wird sich möglicherweise für die Nest bauenden Stichlinge oder Bitterlinge, die lebende Muscheln als Kinderstube benutzen, entscheiden. Muscheln als Biofilter und Schnecken als Resteverwerter ergänzen den Lebensraum Gartenteich.


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Aqua-Terra-News - April 2009

Die Odessa-Barbe muss nun nicht länger als Barbus sp. "Odessa" bezeichnet werden. Sie wurde im vorigen Jahr von KULLANDER&BRITZ als Rubinbarbe, mit dem derzeit gültigen, wissenschaftlichen Namen Barbus padamya beschrieben.

Liebe geht durch den Magen, sagt man. Viele der bei uns im Aquarium gepflegten Fische fressen in ihrer Heimat Anflugnahrung. Warum also nicht einmal die "ausgetretenen Futterpfade" verlassen und etwas Anderes probieren? Vielleicht nehmen Sie beim nächsten Einkauf statt einer Dose Trockenfutter mal eine Dose lebender Fruchtfliegen mit? Für 3,99 Euro bieten Sie Ihren Fischen eine willkommene Abwechslung und erhöhen dabei Ihren persönlichen Spaßfaktor beim zuschauen enorm. Zur Beruhigung für die Hausfrauen sei erwähnt, dass die o.g. Fliegenzuchtstämme flugunfähig sind.


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Aqua-Terra-News - März 2009

Neues Trockenfutter für Malawi- und Tanganjikabuntbarsche bietet die Firma JBL seit kurzer Zeit an. Es handelt sich hier um Ergänzungen zu den bereits im Handel befindlichen Sorten, die sich an den neuesten, wissenschaftlichen Forschungsergebnissen zur Ernährungsphysiologie dieser Fische orientieren. So fressen Malawibuntbarsche beispielsweise in ihren Biotopen hauptsächlich Blau- und Kieselalgen und mit ihnen bis zu zehn Prozent der auf ihnen lebenden Mikroorganismen, und nicht wie bisher angenommen vornehmlich Grünalgen! Sie haben mit dem neuen "JBL Novo Malawi" ein Fischfutter der Spitzenklasse zur Hand, welches diese Erkenntnisse berücksichtigt. "JBL Novo Tanganjika" hingegen besteht, den natürlichen Ernährungsgewohnheiten von Raubfischen entsprechend, hauptsächlich aus Fischfleisch und Planktonorganismen.


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